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Lösung · Abschluss

Zahlungsabwicklung

Der Zahlungsschritt ist die Stelle, an der eine Reise entweder gebucht wird oder nicht. Anzahlung, Restzahlung, mehrere Währungen und eine starke Kundenauthentifizierung müssen dort zusammenkommen, ohne dass der Gast das Gefühl hat, die Seite verlassen zu haben.

Demo zu dieser Lösung

Hand hält eine Bezahlkarte an ein mobiles Kartenlesegerät vor türkis-apricotfarbenem Hintergrund

Anzahlung, Restzahlung, Multi-Currency und starke Kundenauthentifizierung nach PSD2 — ohne Brüche im Ablauf.

  • Anzahlung und Restzahlung

    Ein Zahlungsplan mit Fälligkeiten, automatischer Erinnerung und hinterlegter Zahlungsart für die Restzahlung.

  • Multi-Currency ohne Trickserei

    Der Gast sieht seine Währung, Sie rechnen in Euro ab. Der Umrechnungskurs und der Zeitpunkt stehen sichtbar in der Bestätigung.

  • Starke Kundenauthentifizierung

    3-D Secure 2 mit Übergabe der Risikodaten, damit reibungsarme Freigaben möglich sind, wo sie zulässig sind.

  • Storno und Erstattung

    Stornostaffeln aus Ihren Reisebedingungen werden berechnet, die Erstattung läuft über denselben Weg zurück.

Der Zahlungsplan ist ein Produktmerkmal

Bei einer Reise, die neun Monate im Voraus gebucht wird, ist die Zahlungsmodalität keine technische Randfrage, sondern Teil des Angebots. Üblich sind eine Anzahlung von 20 bis 30 Prozent bei Vertragsschluss und die Restzahlung drei bis sechs Wochen vor Abreise. Manche Häuser bieten zusätzlich Ratenpläne an, andere gewähren einen Nachlass bei sofortiger Vollzahlung.

Wir bilden diese Modelle als Regeln ab, nicht als Sonderfälle. Ein Zahlungsplan kennt Fälligkeiten, Erinnerungsläufe, einen Mahnstatus und den Weg zurück in den Vorgang. Der Gast sieht in seiner Bestätigung, was wann fällig wird — und findet dieselbe Übersicht später wieder.

PSD2, 3-D Secure und die Frage der Reibung

Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie verlangt für Kartenzahlungen im Fernabsatz eine starke Kundenauthentifizierung, also mindestens zwei Faktoren aus Wissen, Besitz und Inhärenz. In der Praxis läuft das über 3-D Secure 2, meist als Freigabe in der Banking-App.

Entscheidend für die Abschlussquote ist, wie viele Daten Ihr Zahlungsdienstleister an die Bank des Gastes übergibt. Je vollständiger die Risikodaten, desto häufiger genehmigt die Bank die Zahlung ohne aktive Rückfrage. Wir richten die Übergabe deshalb vollständig ein und behandeln 3-D Secure als Teil der Strecke, nicht als fremdes Fenster. Ausnahmen von der Authentifizierung — etwa für wiederkehrende Zahlungen desselben Betrags — nutzen wir nur, wo sie regulatorisch tragen.

Restzahlung ohne Handarbeit

Die Restzahlung ist der Punkt, an dem in vielen Häusern die meiste Arbeit anfällt: Listen mit Fälligkeiten, manuelle E-Mails, Nachtelefonieren, Abgleich mit der Buchhaltung. Wir lösen das über eine hinterlegte Zahlungsart mit Mandat: Der Gast willigt bei der Buchung ein, dass die Restzahlung zum genannten Termin über dieselbe Karte oder dasselbe SEPA-Mandat eingezogen wird. Er erhält eine Vorabinformation mit der SEPA-üblichen Frist, kann die Zahlungsart bis dahin wechseln und behält jederzeit den Überblick.

Scheitert der Einzug, entsteht ein Vorgang mit Status und Wiedervorlage statt einer verlorenen Zeile in einer Tabelle.

Buchhaltung und Abstimmung

Jede Zahlung, Gutschrift und Erstattung wird mit Buchungsnummer, Zahlungsart, Währung, Kurs und Zeitpunkt festgehalten und lässt sich als Datei an Ihre Finanzbuchhaltung übergeben. Auszahlungen des Zahlungsdienstleisters werden gebündelt ausgewiesen, damit sich ein Bankeingang gegen die enthaltenen Vorgänge abstimmen lässt.

  • Getrennte Ausweisung von Zahlungsentgelten und Fremdwährungsaufschlägen
  • Rechnungsnummernkreise nach Ihren Vorgaben, fortlaufend und lückenlos
  • Export als CSV oder über Schnittstelle in gängige Buchhaltungssysteme
  • Aufbewahrung der Zahlungsbelege entsprechend den handels- und steuerrechtlichen Fristen

Sicherheit der Zahlungsdaten

Vollständige Kartendaten werden zu keinem Zeitpunkt auf unseren Servern verarbeitet oder gespeichert. Die Eingabe erfolgt in vom Zahlungsdienstleister bereitgestellten Feldern; wir erhalten ausschließlich ein Zahlungstoken und die letzten vier Ziffern zur Wiedererkennung. Damit bleibt der Umfang Ihrer PCI-DSS-Pflichten auf die kleinstmögliche Stufe beschränkt.

Häufige Fragen zu dieser Lösung

Sind wir an einen bestimmten Zahlungsdienstleister gebunden?

Nein. Wir arbeiten mit den in Europa gängigen Anbietern und binden auf Wunsch den an, mit dem Sie bereits Konditionen verhandelt haben. Voraussetzung ist lediglich eine dokumentierte Schnittstelle mit Unterstützung für Tokenisierung, 3-D Secure 2 und nachgelagerte Zahlungen für die Restzahlung. Auch ein Betrieb mit zwei Anbietern parallel ist möglich, etwa getrennt nach Währungsraum.

Wie behandeln Sie Reisen mit sehr langer Vorlaufzeit?

Über einen Zahlungsplan mit mehreren Fälligkeiten und einem hinterlegten Mandat. Bei Vorlaufzeiten über zwölf Monaten empfehlen wir eine Zwischenzahlung, weil Kartentokens und Mandate über sehr lange Zeiträume häufiger ungültig werden — durch Kartenablauf, Neuausstellung oder Bankwechsel. Das System erkennt solche Fälle vor der Fälligkeit und fordert rechtzeitig eine aktualisierte Zahlungsart an.

Können Reisebüropartner auf Rechnung buchen?

Ja. Angemeldete Partner erhalten eine eigene Zahlungsart mit Zahlungsziel, Kreditlimit und Sammelabrechnung. Die Buchungsstrecke bleibt dieselbe; es ändern sich Konditionen, Sichtbarkeit der Nettopreise und der Abschlussschritt. Offene Posten werden je Partner geführt und lassen sich an Ihre Buchhaltung übergeben.

Nächster Schritt

Sehen Sie diese Lösung an Ihrem eigenen Programm

Wir richten eine Demo-Instanz mit zwei Ihrer Reisen ein und zeigen Ihnen, wie sich zahlungsabwicklung in Ihrer Strecke auswirkt. Vierzig Minuten, ohne Verpflichtung.

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